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Über uns
Die Pablo Neruda Stiftung wurde am 4. Juni 1986, basierend auf den im Testament der Witwe Nerudas, Matilde Urrutia, festgelegten Statuten, Leitern und Beratern, ins Leben gerufen.

Der Gedanke der Einrichtung einer Stiftung, mit einer grundsätzlich gleichen Struktur, wie die, die sie letztendlich heute besitzt, formuliert sich Anfang der 50er Jahre, als Neruda seine Bibliothek und seine Seeschneckensammlung der Universität von Chile überlässt. Später, nach seiner Rückkehr von der diplomatischen Mission in Frankreich, setzt der Dichter, mit der Unterstützung seines Anwalts Sergio Insunza, die Regelung seines Nachlasses fest und erklärt testamentarisch seinen stifterischen Willen.

Das Ziel der Stiftung, war von Anfang an, die Verbreitung und die Bewahrung des poetischen, künstlerischen und humanistischen Erbes des Dichters. Das Vorhaben beinhaltet die Pflege und die Vermehrung von Kunst und Schriften und die Sicherstellung, dass jedem Publikum der Zugang zum Werk und die Möglichkeit des Kennenlernens unseres Nobelpreisträgers, gegeben sind. Die Unterstützung des künstlerischen und literarischen Schaffens neuer Generationen bildet ein zentrales Anliegen der Stiftung. So stellt sie ihre Museumshäuser für kulturelle Aktivitäten jeder Art zur Verfügung, vergibt Preise und stellt Werkstätten. 

Zugleich fördert und erleichtert die Stiftung das Zusammenkommen und den Dialog zwischen Schriftstellern, Künstlern und der mit der Kunst verbundenen akademischen Welt. Sie unterhält Beziehungen mit ähnlichen nationalen und internationalen Einrichtungen, um gemeinsame Projekte zu schaffen und sich weiterzuentwickeln.
Die Pablo Neruda Stiftung wäre ohne den eisernen Willen und die Hingabe Matilde Urrutias nicht möglich gewesen, die schon zu Lebzeiten Nerudas, aber vor allem nach seinem Tod mit großer Beharrlichkeit seinen Nachlass zusammengetragen, geordnet und vergrößert hat.

Die Restaurierung der unzähligen Objekte, die heute die Pinakothek darstellen, die Sammlungen, die Hausmöbel, die Organisation der Bibliothek und der Archive war eine mühsame und heikle Arbeit. Es ist Jahren der Anstrengung und der Hilfe diverser Spezialisten zu verdanken, dass die Stiftung heute über die drei in Museen umgewandelte Häuser: „La Chascona“, „La Sebastiana“, „Isla Negra“, verfügt, mit durchschnittlich 250 000 Besuchern jährlich. Sie kommen aus der ganzen Welt, um sich an der Geschichte der Häuser und an den Projekten, die die Kulturzentren veranstalten, zu erfreuen. 

Um ihrem Ziel, der Entwicklung und Verbreitung des Wissens über Neruda und sein Werk, gerecht zu werden, arbeitet die Stiftung mit den führendsten Neruda-Forschern, wie dem in Italien tätigen, chilenischen Professor Hernán Loyola, dem französischen Lehrenden Alain Sicard, dem in Kalifornien lehrenden chilenischen Professor Jaime Concha, dem nordamerikanischen Professor René de Costa und dem argentinischen Essayisten Saúl Yurkievich, unter anderen.

Zurzeit bringt die Stiftung zwei Kulturzeitschriften heraus, Nerudiana und Cuaderno. Sie unterhält Dichterwerkstätten in „La Chascona“, „Isla Negra“, „La Sebastiana“ und Temuco. Und sie vergibt jährlich den Pablo Neruda Preis an einen chilenischen Dichter unter 40 Jahren, der durch seine Laufbahn hervorsticht.

Ausführender Direktor
Fernando Sáez G.

Bibliotheksleiter
Darío Oses M.

Fotografisches Archiv
Carolina Briones M.

Leiterin Kommunikation
Nicole Sternsdorff F.

Leiterin Museumshaus Isla Negra

Carolina Rivas

Leiter Museumshaus La Sebastiana
Jaime Pinos

Verwaltung und Finanzen
Katty Arriagada
 
Pablo Neruda-Stiftung - Alle Rechte vorbehalten
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E-mail: info@fundacionneruda.org
Telefon: 56-2-777 87 41
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